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Baaalliiiiii & Gili-Air & Bangkok

Donnerstag 11 Mai 2017 Ubud, Bali, Indonesien
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Seit so vielen Jahren war Bali auf unserer Wunschliste. Nun endlich erfüllten wir uns den Wunsch & reisten kurz vor meinem 40. Geburtstag zum ersten Mal nach Indonesien auf die Insel der Götter. Nennt mich „gspürig“, aber diese Insel hat in der Tat eine besondere Energie. Ich war vom 1. Moment fasziniert von der Schönheit der Landschaft, der Achtsamkeit und der Hingabe in welcher die Balinesen ihren Glauben leben und ihren Tempeln Sorge tragen. In gewissen Orten sah es so aus, als ob jedes zu Hause auch ein Tempel ist, jeden Tag werden kleine Opfergaben gemacht – beeindruckend dies zu beobachten, sei es im Alltag oder in ihren Tempeln, die wir besuchen durften...
 
Für 3 von 4 Wochen mieteten wir ein Haus einer Balinesischen Familie (Villa Indigo Indah, Wayan Sarmini) in Penestanan, ausserhalb von Ubud, einer kleinen Stadt in der Mitte der Insel. Zum 1. Mal in unserem Leben genossen wir den Luxus unseren eigenen privaten Pool zu haben! Diesen Luxus nutzten wir täglich mehrmals, wenn wir schon keine Klimaanlage hatten, sprangen wir nach Lust und Laune kurz in den Pool um uns abzukühlen. Das Meer war eine Stunde entfernt und wir machten schlussendlich nur einmal einen Tagesausflug nach Canggu wo wir den Surfern zuschauten & mit 2 Freunden, die wir von Guruji kennen zu Abend assen. Leider ist hier auch nicht alles perfekt – der Verkehr ist auf Bali ein grosses Problem und von A nach B kommen, verlangte oft eine grosse Portion Geduld!
In Ubud trafen wir auf einige bekannte Gesichter, denn Ubud hat sich in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt von Yoga & Esotherik entwickelt und bietet da auch Unmengen von Kursen und Ausbildungen an. So ist es naheliegend, dass wir hier viele Gleichgesinnte wiedertrafen. Allen voran unsere liebe Freundin Mela, Deva’s Gotti. Sie wohnte mit Caroline in dem Haus in das wir einzogen & wir teilten uns das Haus mit 2 Schlafzimmern für einige Tage bis die beiden Richtung Europa flogen. Sie führten uns in Ubud ein, zeigten uns ihre Lieblings-Lokale & das berühmte Yoga-Barn (www.theyogabarn.com) wo sie mich an meinem Geburtstag mitnahmen und wir am Sonntagvormittag mit ca. 150 anderen den Tag mit „Ecstatic dance“ begannen ;)) Nach einem leckeren Essen in guter Gesellschaft im trendigen „Clear Cafe“ ging es kurz nach Hause bevor wir uns dann am frühen Abend auf den Weg entlang der Reisfelder zum „Dragonfly“ machten. Dort liessen wir den Tag am Feuer ausklingen, gingen abwechslungsweise in das Dampfbad und den Pool und wurden auch da mit herrlichem Essen verwöhnt. Ich kann mich in keiner Weise beklagen – es war ein rundum wunderbarer Tag!
Auch wenn Ubud ganz viel zu bieten hat, hielten wir uns zurück Neues im Bereich Yoga hinzuzufügen, sondern nahmen uns die Zeit, dass was wir bereits auf dieser Reise an neuen Techniken gelernt hatten, für uns täglich anzuwenden und integrieren. Wir genossen unser wunderbares zu Hause & wie ihr wisst, lassen wir uns gerne kulinarisch verwöhnen und für das ist Ubud der ideale Ort ;)
Hier unsere Highlights kurz zusammengefasst:
A.R.A.K Coffee – bester Kaffee zu fairem Preis (Preise hier sind an teils Orten schon fast schweizerisch!)
PriMa ist ein kleines lokales Restaurant in Penestanan, das von einer wunderbaren Familie geführt wird und wir günstig und ausgesprochen gut vegetarisch essen konnten.
Im Sopa fanden wir nebst exzellentem Essen auch noch eine super Spielecke für Deva ;)
Es gäbe da noch einiges, wie z.B. das Warung Organic, Bali Buda, Yellow Flower Cafe, Vespa Cafe etc.
Ein ganz anderes besonderes Highlight war der Besuch bei der Wasser-Priesterin Ida Resi. Dank unseres Freundes erhielten wir ihre persönlichen Koordinaten, vereinbarten direkt mit ihr einen Termin und fuhren auf eigene Faust mit dem Motorrad knapp eine Stunde in ein kleines Dorf wo die Priesterin aufgewachsen ist und dort unermüdlich Segnungen mit Wasser gibt.
Wir hatten an dem Nachmittag das Glück mit nur 3 weiteren Besuchern dieses besondere Ritual machen zu dürfen. Auch unser Sohn erhielt eine Art Segnung und für uns somit auch quasi seine Taufe ;)
Er und die Priesterin verstanden sich bestens und sangen danach noch zusammen Kinderlieder. Wir waren nicht nur von ihrem Ritual beeindruckt und bewegt, sondern auch von ihrer Offenheit und Natürlichkeit uns gegenüber.
Wasser ist ein wichtiges Element für die Balineser und somit ist auch der Wassertempel Tirta ca. 45min von Ubud ein besonderer Ort in welchem unzählige Zeremonien abgehalten werden. In den verschiedenen Bädern reinigt man die negativen Emotionen und Gedanken, reinigt Karma und die 7 Chakren. Deva war von dem Geschehen da total eingenommen, bestand dann aber doch darauf seine kleine Opfergabe zu geben und mit Mama in das Wasser zu gehen um „zu schwimmen“ – da das Wasser kontinuierlich fliesst, war ihm das schnell zu kalt ;) Dafür durfte er dann anschliessend die riesigen Kois mit Papa füttern bevor wir dann nach dem Mittagessen zu einem anderen Tempel, dem „Pura Gunung Kawi“, ganz in der Nähe fuhren. Hier ging es viele Stufen runter, an sattgrünen Reisfeldern vorbei, zu einer Art „Schrein“ von welchen wird gesagt, dass es Grabstätten von der Königsfamilie sind.
Eine ältere Frau, die dort Souvenirs verkauft, bot uns an, uns zu einem Wasserfall zu führen. Nach kurzem Zögern, willigten wir ein und begaben uns auf eine kleine Wanderung durch die Reisfelder. Unser kleiner Abenteurer Deva war mit voller Begeisterung mit dabei! Wie wir genoss auch er dann die Abkühlung im natürlichen Pool & schaute mir gebannt beim Duschen unter dem Wasserfall zu. Wir bedankten uns bei der alten Dame, die uns diesen versteckten Platz gezeigt hatte mit einem kleinen Trinkgeld und machten uns von da langsam aber sicher auf den Nachhauseweg.
Unsere Zeit auf Bali verging zu schnell und der Abschied von diesem wunderbaren Ort fiel mir besonders schwer...aber für die letzte Woche hatten wir uns nochmals Strand und Sonne eingeplant und reisten von Ubud mit dem Bus nach Padang Bay, wo wir ein Schnellboot nahmen, dass uns auf die kleine Sandinsel Gili-Air brachte. Gili-Air ist eine der 3 Inseln vor Lombok, einer weiteren beliebten Feriendestination in Indonesien. Gili-Air ist klein und überschaubar und abgesehen von Bar oder Live-Musik in der Nacht, ohne motorisiertem Verkehr wunderbar ruhig! Der Transport mit schwerem Gepäck wird hier mit Pferden gemacht.
Die Reise war beschwerlich und zog sich in die Länge bis wir dann endlich in unserem Bungalow-Resort ankamen. Wir wechselten in das nette Bolatta-Resort wo wir die verbleibenden Tage mit viel sändele, bädele, langen Spaziergängen verbrachten. Flo’s Geburtstag feierten wir auch auf dieser Insel! Als Geschenk gönnte er sich einen Schnorchel Ausflug während ich mit Deva einen neuen Strand erkundete ;)
Deva freundete sich einmal mehr mit dem Personal des Resorts an und fühlte sich sichtlich wohl! Ungern verliessen wir dieses Paradies und machten uns in Etappen auf dem Weg Richtung Europa...nach einer Nacht „Stopp-Over“im Airport Kuta Hotel, direkt neben dem Flughafen Bali flogen wir für einige Tage nach Bangkok.
Unsere Zeit in Bangkok überbrückten wir mit Besuchen im Lumpini-Park wo sich Deva auf dem Spielplatz austoben konnte. Da es mit 35 Grad und mehr in der Stadt wahnsinnig heiss war, leistete ich mir mit ihm den Ausflug ins „Aqua-World“ beim Siam-Square – ich muss zugeben, wir wurden mit tollen Eindrücken belohnt! Unser Stamm-Restaurant ist und bleibt das Vegi Restaurant Maikaidee’s, in der Nähe von der Kao San Road wo wir seit eh und je unterkommen – aber wir werden wohl älter, es hat nicht mehr das gleiche Flair für uns und die Stadt wurde uns oft schnell zu viel. Umso besser, hatten wir uns zum Abschluss ein schönes Hotel gegönnt (mit schrecklichem Service, darum nicht weiter erwähnenswert...). Natürlich durften 1-2 Thai-Massagen nicht fehlen, etwas Shopping & schon waren die paar Tage vorbei und Zeit um unsere vollen Koffer zu packen und die lange Reise zurück in die Schweiz zu machen.
 
Hiermit endete unsere 7-monatige Reise durch Asien, in welchen wir alle 3 gewachsen sind, alle auf ihre eigene Weise ;) Es war eine Achterbahn und wir haben einige emotionale Stürme durchlebt...in der 2. Hälfte haben sich zum Glück die Wogen geglättet und wir sind alle gesund geblieben. Wir haben wieder viel gelernt, sind mit unvergesslichen Eindrücken beschenkt worden und sehr dankbar, diese Erfahrungen gemeinsam gemacht zu haben.
Deva hat riesige Entwicklungsschritte gemacht! Wir haben abgestillt, brauchen keine Windeln mehr, er spricht bereits sehr gut Ungarisch und Deutsch und versteht auch mehrheitlich Englisch. Auch sein Ego hat sich weiterentwickelt und unser Deva ist ein selbstbewusster kleiner Junge geworden. Es ist herrlich zu beobachten wie er sofort die Sprache wechselt & wenn er auch nicht immer alles versteht, mal zur Sicherheit „no“ sagt...;))
 
So schön es ist wieder in der gepflegten, grünen und sauberen Schweiz zu sein wo alles so geregelt scheint und die Luft so herrlich frisch ist – so sehen wir das Vertraute mit anderen Augen und nehmen unsere Umgebung anders wahr. Wir schätzen diesen Wohlstand und sind uns sehr wohl bewusst welch ein Privileg es ist in diesem Land geboren zu sein. Wir sehnen uns nach einem „Hafen“ wo wir zurückkehren können, spüren aber auch, dass wir uns in Asien inzwischen auch sehr verbunden fühlen und unserer inneren Berufung folgen möchten.
Mit dem Ende dieser Reise oder anders gesagt der „Etappe“ müssen wir uns leider eingestehen, dass wir in Bezug auf unsere Zukunft (wie und wo leben) nicht viel schlauer sind...somit ist unsere „Suche“ nach unserem „Hafen“ noch nicht abgeschlossen...Wir versuchen wie Deva im Moment zu sein, den Kopf nicht über Unbestimmtes zu zerbrechen und weiter mit offenen Augen und Herzen durch das Leben zu geben – denn das Leben ist schlussendlich eine Reise, egal wo du bist und so ist auch Dein zu Hause wo Dein Herz ist ;)
 

Esther Balla
Last active at - from Ko Pha-ngan, Surat Thani, Thailand
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Posted By Stepzoogy

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Posted By Stepzoogy

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